Beitragserhöhung

Liebe Mitglieder,

der Beirat des DMB Mieterbund Dortmund e. V. hat am 03.11.2020 mit Wirkung zum 1. Januar 2021 die Änderung der Beitrags- und Gebührenordnung beschlossen. In ihr sind die Mitgliedsbeiträge und die Gebühren für die Leistungen des Mieterbund Dortmund festgelegt. Gebühren sind hierbei die Kosten, die dem Mieterbund tatsächlich entstehen und an das Mitglied weitergeleitet werden.

Mitgliedsbeitrag für Beitritte ab dem 01.01.2021: 7,50 € monatlich.
Mitgliedsbeitrag für Beitritte vor dem 01.01.2021: 7,00 € monatlich.
Sozialbeitrag: 4,50 € monatlich
Aufnahmegebühr: 20,00 €
Aufnahmegebühr Sozialbeitrag: 10,00 €.

Die Mitgliedschaft im Verein bezieht sich auf jeweils ein Mietobjekt. Die Mitgliedschaft für weitere Personen im Haushalt ist beitragsfrei.

Mitgliederversammlung 2020

Da in diesem Jahr auf Grund der Corona-Pandemie alles anders ist als sonst, müssen wir auch bei unserer Mitgliederversammlung bestimmte Vorgaben einhalten. Unsere Versammlung findet am 19. November 2020 um 17:00 Uhr im Kolpinghaus Dortmund statt. Wenn Sie Interesse haben, an unserer Versammlung teilzunehmen, müssen Sie sich vorher bei uns in den Geschäftsstellen in Dortmund, Castrop-Rauxel und Lünen bis zum 12. November 2020 anmelden, damit wir die Personenzahl für den Saal, in dem die Mitgliederversammlung stattfindet, berücksichtigen und die Plätze entsprechenden reservieren können.

DMB Mieterbund Dortmund e. V.
Mieterschutzverein Dortmund,                                                                                    29.09.2020

Die Anmeldung zur Versammlung finden Sie unter folgendem Link:
Anmeldung Mitgliederversammlung

Mieterhöhung

Wird Gewerberaum älteren Baujahres erstmalig in Wohnraum umgewandelt, so kommt im Rahmen einer Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete die Einordnung der Baualtersklasse des Zeitpunkts der Umwandlung nur dann in Betracht, wenn die Wohnung durch die Modernisierung insgesamt den baulichen Standard einer Neubauwohnung aufweist (LG Berlin 65 S 149/19, WuM 2020, 796).

Zahlungsverzug

Ein Verschulden des Mieters an der Verletzung seiner vertraglichen Pflichten (hier: Zahlungsverzug) kann fehlen, wenn er aufgrund einer Depression nicht in der Lage war, als Freiberufler ausreichend Einnahmen zu generieren und seine Angelegenheiten angemessen zu regeln (AG Münster 4 C 3363/19, WuM 2021, 178).

Vergleichswohnungen II

Die Vergleichbarkeit von Wohnungen ist nicht gegeben bei einer Größenabweichung von 32,4 bzw. 48 Prozent, da die Wohnungen dann einem anderen Wohnungsteilmarkt angehören (AG Gronau (Westf.) 2 C 107/20, WuM 2021,177).

Vergleichswohnungen I

Ein auf Vergleichswohnungen gestütztes Mieterhöhungsverlangen erfüllt die formalen Anforderungen nur dann, wenn der Vermieter mindestens drei Vergleichswohnungen angibt, die zum Zeitpunkt des Zugangs des Mieterhöhungsverlangens auch tatsächlich vermietet sind (LG Berlin 67 S 129/20, WuM 2020, 795).

Untermieter

Ein Vermieter darf die Untervermietungserlaubnis weder davon abhängig machen, dass ein in Aussicht genommener Untermieter sich bei ihm bewirbt oder persönlich vorstellt, noch hat er Anspruch auf Informationen, die über Namen, Geburtsdatum und -ort des potenziellen Untermieters hinausgehen (LG Berlin 64 T 49/20, WuM 2021, 30).

Modernisierung

Die geringfüge Vergrößerung des Balkons (hier: Erhöhung der Gesamtwohnfläche der Wohnung um ein Prozent) führt nicht zu einer nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswerts und rechtfertigt daher keine Modernisierungsmieterhöhung (LG Hamburg 334 C S 5/19, WuM 2019, 383).

Betriebskosten

Die Kosten für eine Dichtigkeitsprüfung der Gasleitungen, welche nach den einschlägigen technischen Regelungen alle zwölf Jahre vorzunehmen ist, vom Vermieter jedoch im Fünf-Jahres-Turnus vorgenommen wird, sind wegen Verstoßes gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot nicht umlagefähig (AG Münster 48 C 361/18, WuM 2019, 379).

Belegeinsicht

Der Anspruch des Mieters auf Belegvorlage umfasst nicht nur die Abrechnungsunterlagen wie Rechnungen, sondern auch die Einsichtnahme in zahlungsbelege (LG Berlin 65 S 196/18, WuM 2019, 377).

Mietpreisbremse

Die Mietpreisbremse gilt nicht, wenn die Wohnung nach einer umfassenden Modernisierung erstmals wieder vermietet wird. Umfassend ist eine Modernisierung, wenn dafür mehr als ein Drittel der fiktiven Neubaukosten aufgewendet wurden (AG Neukölln 18 C 188/18, WuM 2019, 380).